UNO-Behindertenrechtskonvention

Zweck der UNO-BRK ist es, den gleichberechtigten Genuss der Menschenrechte und der Grundfreiheiten aller Menschen mit Behinderung zu fördern, zu schützen und zu gewährleisten sowie die Achtung ihrer Würde zu fördern. Der Bund, die Kantone und die Gemeinden sind verpflichtet, die UNO-BRK umzusetzen. Das Ziel der BKZ ist die Umsetzung und Einhaltung der UNO-Behindertenrechtskonvention (BRK) im Kanton Zürich.

Umsetzung UNO-BRK im Kanton Zürich

Die am 3. September 2018 von der BKZ veröffentlichte Studie zeigt auf, was zur Umsetzung der UNO-BRK im Kanton Zürich getan werden muss. Hier finden Sie alle Studienergebnisse und Unterlagen dazu:

Die Studie wurde von der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich in Auftrag gegeben, vom Kantonalen Sozialamt finanziert und von der ZHAW verfasst. Die BKZ koordinierte die Steuergruppe aus Vertreter_innen von INSOS Zürich, Pro Infirmis Zürich, sichtbar GEHÖRLOSE ZÜRICH, SZB und BKZ, welche die Studie begleiteten und gemäss den Vorgaben eingrenzten.

Neben der rechtlichen Analyse bildete die tatsächliche Lebensrealität von Menschen mit Behinderung die zentrale Grundlage, um den Handlungsbedarf im Kanton Zürich zu ermitteln und Empfehlungen an die Regierung auszuarbeiten. Von Behinderung Betroffene hatten sowohl in der Steuer- als auch in der Echogruppe die Möglichkeit, an der Studie als Experten und Expertinnen mitzuwirken.

Auch in Gemeinden des Kantons Zürich wird die Umsetzung der UNO-BRK angepackt. Beispielsweise in Uster, wo die BKZ ihre Fachkompetenz in die Sozialraumanalyse zur Situation von Menschen mit Behinderung einbrachte. Die Sozialraumanalyse bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung hin zu einer hindernisfreieren Stadt. Uster möchte die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung fördern und zur Inklusionsstadt werden. Dafür wurde ein Beitrag von jährlich CHF 220'000.- für eine Koordinationsstelle und Projekte gesprochen.

Umsetzung UNO-BRK auf Ebene Bund

Die Schweiz ratifizierte die UNO-BRK. Sie trat am 15. Mai 2014 in Kraft. Der Bundesrat veröffentlichte im Juni 2016 den ersten Bericht über die Umsetzung des Übereinkommens über die Rechte der Menschen mit Behinderungen (Initialstaatenbericht). Er zeigt den Stand der Umsetzung der UNO-BRK in der Schweiz aus Sicht der Schweizer Behörden auf.

Inclusion Handicap, der Dachverband der Behindertenorganisationen in der Schweiz, koordinierte den Schattenbericht zur UNO-BRK. Der Schattenbericht ist eine Analyse zum Stand der Umsetzung der UNO-BRK in der Schweiz aus Sicht der Zivilgesellschaft. Er wurde am 29. August 2017 veröffentlicht und dem zuständigen UNO-Komitee übergeben. Inclusion Handicap stellt auf Grundlage des Berichts fest, dass zur Umsetzung der UNO-BRK in sämtlichen Lebensbereichen Handlungsbedarf besteht.

Die UNO-BRK gibt es auch in Leichter Sprache.